Im Detail

Protokoll zur Freigabe von Arzneimitteln

Protokoll zur Freigabe von Arzneimitteln


Der Gesundheitsminister Eugen Nicolaescu und die Vertreter der Apotheker haben am Freitag ein Protokoll über die Arzneimittelausgabe unterzeichnet.
In dem Dokument wird dargelegt, in welchen Situationen der Apotheker im Rahmen seiner Befugnisse im Interesse des Patienten handeln kann, um die Kontinuität der Verabreichung eines vom Arzt empfohlenen Arzneimittels zu gewährleisten, oder wenn der Patient kein Rezept hat, informiert er eine Erklärung des Gesundheitsministeriums.
Dem Dokument zufolge kann der Apotheker im Rahmen seiner Befugnisse im Interesse des Patienten handeln, um die Kontinuität der Verabreichung eines vom Arzt empfohlenen Arzneimittels ohne Vorlage einer ärztlichen Verschreibung in Situationen wie den folgenden zu gewährleisten:
• chronischer Patient, der aus verschiedenen Gründen den Arzt nicht erreichen konnte, der jedoch dem Apotheker bekannt ist oder in den Aufzeichnungen der Apotheke als Konsument des gewünschten Arzneimittels verzeichnet ist
• Patient, der kein Rezept hat, aber eine Eintrittskarte für das Verlassen des Krankenhauses, einen medizinischen Brief usw. vorlegt.
• Patient, der ein Rezept vorlegt, dessen Gültigkeit abgelaufen ist
• Patient, der vom verschreibenden Arzt einen ersten Behandlungsplan vorlegt
• Patienten auf der Durchreise, die die Behandlung fortsetzen müssen
Der Apotheker kann im Rahmen seiner Befugnisse auch im Interesse des Patienten handeln, wenn der Patient, der einen Antrag auf Arzneimittelabgabe stellt, ohne ein Rezept:
• ist auf dem Transportweg und kann die Behandlung nicht fortsetzen
• Es befindet sich auf dem Land in einem Ort mit einer Arztpraxis, in dem der Arzt nicht anwesend ist, oder in einem Ort, in dem keine Arztpraxis vorhanden ist
• befindet sich in anderen Notsituationen, in denen der Apotheker gegebenenfalls beschließt, ein Medikament für eine begrenzte Dauer auszugeben, bis ein Rezept vorliegt, und zwar unter Anleitung des Patienten an den Hausarzt, das Gesundheits- oder ständige Zentrum, das Abteil oder die Aufnahmeeinheit. Notfälle oder 112 anrufen.

Das am Freitag unterzeichnete Protokoll enthält auch eine Reihe von Grundsätzen, die in einer pharmazeutischen Einheit befolgt werden müssen.
Gemäß dem Protokoll wird der Apotheker sein gesamtes Fachwissen einsetzen, um den Patienten zu unterstützen.
Um eine qualitativ hochwertige Dienstleistung zu erbringen, wird der Apotheker den Patienten oder seinen Patienten um alle Informationen bezüglich der Dringlichkeit seiner Anfrage bitten: aktuelle Medikamente, andere Zustände, Allergien oder andere Aspekte, die die Entscheidung des Apothekers beeinflussen können, unter Berücksichtigung des Zustands, für den das Medikament angefordert wird, die Gruppe
therapeutische etc. Abhängig vom Schweregrad der Situation wird der Apotheker versuchen, den Arzt des Patienten oder einen anderen Arzt zu kontaktieren. Jede solche Intervention wird von der Empfehlung des Apothekers begleitet, dass der Patient sofort den Arzt konsultieren sollte.
Bei Kindern geht die Ausgabe eines Arzneimittels mit der Empfehlung an die Eltern einher, den Hausarzt, den Arzt oder die Notrufnummer 112 so bald wie möglich zu konsultieren.
Die abgegebenen Dosen dürfen für max. 24 Stunden - an Werktagen und max. 72 Stunden - für das Wochenende. Psychopharmaka und Betäubungsmittel fallen nicht unter dieses Protokoll.
Die Beamten der Mitgliedstaaten und die Vertreter der Apotheker haben beschlossen, dass das Gesundheitsministerium die Tätigkeit der Apotheke nach Maßgabe der Zuständigkeiten weiterhin beaufsichtigen wird, und das Apothekerkollegium informiert dieselbe Quelle, um den Ethikkodex unter Berücksichtigung der Bestimmungen dieses Protokolls zu vervollständigen.
Die Unterzeichnung dieses PROTOKOLLS war notwendig, da die Mitgliedstaaten in der letzten Zeit mehrere Meldungen erhalten hatten, wonach in einigen Apotheken beschlossen wurde, nicht einmal die Notfalldosen freizugeben, teilte die Quelle mit.
Aufgrund der völligen Nichtbeachtung des Gesetzes wurde sogar die Nichtbeachtung des Ethikkodex vorgeschrieben, dass die professionellen Apotheker in Notfällen die erforderlichen Dosen abgeben können. Leider wurden die Situationen von Verkäufern geschaffen, die keine pharmazeutische Ausbildung haben.
Die Erklärung zeigt, dass die Mitgliedstaaten diese Maßnahme als eine Kampagne zur Beeinträchtigung ihrer Maßnahmen im Hinblick auf die Reform des Gesundheitssystems betrachteten und betrachteten. Diejenigen, die hinter dieser Situation stehen, haben versucht, künstliche Krisen zu organisieren, Krisen, die die Inkompetenz derjenigen gerechtfertigt hätten, die das System zuvor betrieben hatten.
In diesem Fall hat die MS auch die Stellen benachrichtigt, die befugt sind, zu ermitteln, wer hinter einer solchen Kampagne steht.
Quelle: Hotnews.ro


Video: Withings Thermo - GRAVITIES Plus #4